Publikationen

Belger, J., & Thöne-Otto, A. I. T. (2025). A co-creative approach to the multimodal assessment of fatigue in post-COVID syndrome: Integrating virtual reality and physiological metrics. Poster presented at 9th Scientific Meeting of the Federation of the European Societies of Neuropsychology (FESN), Leipzig, Germany.

Abschlussarbeiten

Mia Neubauer

Doktorarbeit: Differenzierung neuropsychologischer Post-COVID-Symptome anhand der Herzfrequenzvariabilität

Beschreibung: Im Rahmen der Doktorarbeit werden die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität während der Virtual-Reality-Gedächtnisaufgabe ausgewertet. Untersuchungsziel ist die Aktivität des kardiovaskulären autonomen Nervensystems von Post-COVID-Patient*innen im Verlauf der Aufgabe und wie sie sich von der gesunder Kontrollpersonen unterscheidet. Zudem wird der Zusammenhang mit spezifischen neuropsychologischen Symptomen, insbesondere Fatigue und kognitiven Einschränkungen, geprüft.

Joy Sarow

Masterarbeit: Am 16.07.2025 reichte Joy Sarow ihre Masterarbeit mit dem Titel „Temporal Dynamics of Object-Location Memory in Prodromal Alzheimer's Disease and Healthy Aging: An Immersive Virtual Reality Approach“ an der humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ein.

Betreuer:

  • Dr. Stephan Krohn, Charité Berlin, Bereich kognitive und experimentelle Neurologie
  • Prof. Dr. Carsten Finke, Charité Berlin, Bereich kognitive und experimentelle Neurologie
  • Prof. Dr. Milena Rabovsky, Universität Potsdam, Bereich kognitive Neurowissenschaften

Beschreibung: Die Abschlussarbeit entstand im Kontext des EPSILON-Projekts und nutzte dessen immersive Virtual-Reality-Aufgabe zur Untersuchung der zeitlichen Dynamik der räumlichen Gedächtnisleistung. Die Befunde unterstreichen das Potenzial zeitaufgelöster Daten und ermöglichen zusätzliche Einblicke in kognitive Prozesse, die in konventionellen Mittelwertsanalysen verborgen bleiben.

Aylin Gabrielle Arslan

Masterarbeit: Erfassung physischer Ermüdung in VR-Szenarien mittels Bewegungs-, Herzfrequenz- und Augenverhaltensdaten

Betreuer: Dipl.-Psych. Paul Chojecki, Fraunhofer Heinrich Hertz Institut, Gruppe Interaktive und kognitive Systeme

Erstgutachter: Prof. Dr. Marc Alexa, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Computer Graphics

Zweitgutachter: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Quality & Usability

Beschreibung: Ziel dieser Masterarbeit ist es, zu untersuchen, ob und in welcher Form sich körperliche Ermüdung in messbaren Daten widerspiegelt. Hierzu wird eine Virtual-Reality (VR) Simulation entwickelt, mit der Bewegungs-, Blick- und Herzfrequenzdaten aufgenommen und analysiert werden. Die interaktiven VR-Aufgaben sollen dabei gezielt körperliche Belastung auslösen. Auf Basis dieser Daten werden spezifische Parameter identifiziert, die Rückschlüsse auf körperliche Fatigue erlauben. Die gewonnenen Daten werden anschließend mit Messdaten von Post-COVID-Patientinnen und -Patienten aus dem EPSILON-Projekt des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts verglichen, um mögliche Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.

Fabio Henn

Masterarbeit: Eye Movement Patterns During Visual Encoding in People With Post-COVID Symptoms Using Immersive Virtual Reality

Betreuer:

  • Dr. Angelika Thöne-Otto, Klinik für kognitive Neurologie, Universitätsklinikum Leipzig
  • Dr. Julia Belger, Klinik für kognitive Neurologie, Universitätsklinikum Leipzig

Beschreibung: Die Masterarbeit untersucht, ob sich Augenbewegungsmuster während der Enkodierung von Objekt-Positionen im Mobile Immersive Virtual Memory Task (mimVMT) zwischen Personen mit Post-COVID-Symptomen und gesunden Kontrollen unterscheiden. Hierzu wird eine immersive Virtual-Reality-Aufgabe mit integriertem Eye Tracking genutzt, um visuelle Exploration und räumliche Gedächtnisprozesse unter ökologisch validen Bedingungen kontinuierlich zu erfassen. Darüber hinaus wird analysiert, wie sich Augenbewegungsmuster (bspw. Fixationsdauer, Anzahl objektvezogener Fixationen, Blickpfade) im Verlauf der Aufgabe verändern, ob sie die spätere Gedächtnisleistung vorhersagen und in welchem Zusammenhang sie mit neuropsychologischen Leistungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen und Gedächtnis stehen. Die ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Augenbewegungsmuster während der Enkodierung nicht zwischen den Gruppen insgesamt nur geringfügig unterscheiden und sich im Verlauf der Aufgabe keine ausgeprägtem gruppenspezifischen Veränderungen zeigen. Gleichzeitig zeigen Personen mit Post-COVID-Symptomen die tendenz, häufiger zu blinzeln als gesunde Kontrollen. Da weitere Analysen noch ausstehen, sind die Ergebnisse als vorläufig zu betrachten.


Trial structure of the mimVMT