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Posterpräsentation auf der ME/CFS-Research-Konferenz

07.-08. Mai 2026 | Berlin

Die internationale ME/CFS-Research-Konferenz 2026 fand am 07. und 08. Mai in Berlin statt. Organisiert von der Charité und der ME/CFS Research Foundation widmete sich die Konferenz den neuesten Forschungsergebnissen zu Pathomechanismen, Diagnostik und Therapie von ME/CFS sowie dem Post-COVID-Syndrom.

Joy Sarow, Doktorandin an der Charité und der Max Planck School of Cognition, stellte das EPSILON-Projekt im Rahmen einer Posterpräsentation vor. Dabei betonte sie den multimodalen Ansatz des Projekts, sowohl bei der Datenerhebung als auch bei der Integration unterschiedlicher Datenmodalitäten für Analysen und das Dashboard.

Die hohe Diversität der Symptomprofile des Post-COVID-Syndroms wurde während der Konferenz wiederholt hervorgehoben, was zu großem Zuspruch für den multimodalen Ansatz von EPSILON führte. Das Poster bot einen gelungenen Ausgangspunkt für den fachlichen Austausch und spannende Diskussionen über integrative Forschungsansätze im Bereich ME/CFS.

Das Poster stieß auf reges Interesse.


Posterpräsentation durch Joy Sarow

EPSILON erfolgreich abgeschlossen: offizielles Abschlussmeeting am Fraunhofer HHI

28. April 2026 | Berlin

Am 28. April 2026 fand am Fraunhofer HHI in Berlin das offizielle Abschlussmeeting des Projekts EPSILON statt. Vertreterinnen und Vertreter des EPSILON-Konsortiums sowie des Projektträgers kamen zusammen, um die zentralen Ergebnisse des Verbundprojekts zu präsentieren und gemeinsam auf die Projektlaufzeit zurückzublicken. Dabei wurde deutlich, dass das Konsortium über die gesamte Projektlaufzeit hinweg sehr erfolgreich und eng zusammengearbeitet hat.

Nach einer kostenneutralen Laufzeitverlängerung konnte EPSILON erfolgreich abgeschlossen werden. Im Projekt wurden umfangreiche multimodale Gesundheitsdaten erhoben, harmonisiert und für erste Analysen aufbereitet. Dazu gehören digitalisierte neuropsychologische Untersuchungen, VR-basierte Assessments, Wearable-Messungen sowie Fragebogen- und Journal-Daten, die in einer zentralen Backend- und Dashboard-Infrastruktur zusammengeführt, qualitätsgesichert, ausgewertet und visualisiert werden. Die Partner stellten erste Auswertungsergebnisse von rund 60 mit dem System untersuchten Personen sowie methodische Ansätze zur datengetriebenen Differenzierung von Post-COVID-Symptomprofilen vor.

Ein zentrales Ergebnis ist die entwickelte Plattform, die als belastbare Grundlage für weitere Projekte zur Erfassung multimodaler Gesundheitsdaten in multizentrischen und perspektivisch auch remote durchgeführten Studien genutzt werden kann. Die Ergebnisse liefern wichtige Beiträge zur objektiveren Differenzierung von Post-COVID-Symptomen, insbesondere im Zusammenspiel von kognitiven, Fatigue-assoziierten, physiologischen und VR-basierten Parametern.

Das Konsortium arbeitet gemeinsam daran, die gewonnenen Erkenntnisse wissenschaftlich aufzubereiten und in Fachjournalen und auf Konferenzen zu publizieren. Zudem werden die im Rahmen des Projekts begonnenen Abschlussarbeiten finalisiert und ebenfalls veröffentlicht. Damit sollen die im Projekt erarbeiteten Ergebnisse langfristig zur Forschung an Post-Covid, kognitiver Fatigue und multimodaler digitaler Diagnostik beitragen.

Posterpräsentation auf der FESN/GNP-Konferenz

04.-06. September 2025 | Leipzig

Vom 04.-06. September 2025 fand in Leipzig das 9th Scientific Meeting of the Federation of the European Societies of Neuropsychology (FESN) gemeinsam mit dem 40th Annual Meeting of the German Neuropsychological Society (GNP) statt.

Dr. Julia Belger, Postdoc an der Tagesklinik für kognitive Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig, stellte dort das Poster “A Co-Creative Approach to the Multimodal Assessment of Fatigue in Post-COVID Syndrome: Integrating Virtual Reality and Physiological Metrics”vor. Präsentiert wurde der Verlauf unseres Projekts sowie die Ergebnisse der Co-Creation mit dem Ziel einer patientenzentrierten, klinisch umsetzbaren Studienplanung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der multimodalen Erfassung von Fatigue und Kognition mit dem Ziel, unterschiedliche Subtypen zu identifizieren. Gezeigt wurden außerdem die eingesetzten Methoden sowie Ergebnisse aus Interviews und Fragebögen mit Post-COVID-Betroffenen und Kliniker:innen.

Das Poster stieß auf großes Interesse, führte zu zahlreichen Fragen und lebhaften Diskussionen.


Dr. Angelika Thöne-Otto (links) und Prof. Cornelia Exner (rechts) als Tagunspräsidentinnen der FESN
Quelle: https://fesn-gnp2025.de


Posterpräsentation
Quelle: https://fesn-gnp2025.de

EPSILON auf der ersten MindXR Conference 2025 vorgestellt

25.-27. June 2025 | Berlin

Vom 25. bis 27. Juni 2025 fand in Berlin die erste MindXR Conference statt. Die internationale Fachkonferenz widmete sich dem Einsatz von Extended Reality und Virtual Reality in Therapie, psychischer Gesundheit, Brain Engineering und Kognitionswissenschaften. Sie brachte eine interdisziplinäre Community aus Forschung, klinischer Praxis, Human-Computer Interaction und Technologieentwicklung zusammen und bot mit Vorträgen, Diskussionen, Posterbeiträgen und Demonstrationen einen Rahmen für den Austausch zu immersiven Technologien im Gesundheitsbereich.

Auch das Projekt EPSILON war auf der MindXR 2025 vertreten. Im Vortrag von Michael Gaebler vom Max-Planck-Institut wurde das Projekt in den wissenschaftlichen Kontext von XR-gestützter Diagnostik und Forschung eingeordnet. Ergänzend stellte Paul Chojecki das entwickelte EPSILON-System in einer Demo vor und zeigte, wie immersive Technologien zur präziseren Erfassung und Analyse von Post-COVID-Symptomen beitragen können.

Die Präsentation bot die Gelegenheit, den aktuellen Entwicklungsstand von EPSILON einem fachlich einschlägigen Publikum vorzustellen und Rückmeldungen aus den Bereichen XR, Mental Health und klinisch orientierter Forschung aufzunehmen. Damit stärkte die Teilnahme die Sichtbarkeit des Projekts innerhalb einer wachsenden Community, die immersive Technologien zunehmend als Baustein für innovative, nutzerzentrierte Gesundheitslösungen diskutiert.

IEEE VR 2025: The 32nd IEEE Conference on Virtual Reality and 3D User Interfaces

March 8-12, 2025 | Saint-Malo, France

Den folgenden Beitrag haben wir für diese Konferenz eingereicht:

Post-COVID VR: Advanced Multimodal Tools for Assessing Fatigue-Associated and Cognitive Long-Term Effects

ABSTRACT
Ermüdungsbedingte und kognitive Defizite treten beim Post-COVID-Syndrom (PC) häufig gemeinsam auf, doch ihr Zusammenspiel ist nach wie vor kaum verstanden. Um diese Herausforderung anzugehen haben wir eine hybride diagnostische Toolbox entwickelt, die eine mobile immersive virtuelle Gedächtnisaufgabe (mobile immersive Virtual Memory Task, mimVMT) auf der Meta Quest Pro mit tragbaren Geräten (Polar H10) kombiniert. Gleichzeitig werden Echtzeit-Herzfrequenzdaten und Selbsteinschätzungen des Wohlbefindens in VR erfasst. Die Toolbox wurde in einem kokreativen, interdisziplinären Ansatz entwickelt, der Beiträge von PC-Patienten, klinischen Experten und VR-Spezialisten umfasst. Die mimVMT ist eine virtuelle räumliche Gedächtnisaufgabe, bei der sich die Teilnehmer die Positionen von Objekten auf einem virtuellen Tisch merken und wiederherstellen müssen. Die Interaktion ist handbasiert und erfordert keine Controller, so dass die Teilnehmer die Aufgabe entweder im Sitzen oder im Stehen mit Hilfe von Midair-Hand-Interaktionen durchführen können. Leistung und Bewegungen (Auge, Kopf, Hand) werden multimodal aufgezeichnet und analysiert, um ermüdungsbedingte und kognitive Symptome zu quantifizieren und zu differenzieren, was eine präzisere Diagnose und maßgeschneiderte Interventionen für PC ermöglicht.

ELSI-Workshop am 19.04.2024

Am 19.04.2024 absolvierte das EPSILON-Konsortium einen projektbezogenen ELSI-Workshop. Gemäß den ELSI-Kriterien (englisch: Ethical, Legal, and Social Issues) wurden hier ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen hinsichtlich des EPSILON-Projektes erläutert. Zu diesem Zweck führte das Konsortium eine systematische Analyse anhand des ELSI-Screening- und Assessment-Tools (ELSI-SAT) durch, welches über www.elsi-sat.de öffentlich verfügbar ist.

Mittels eines ausführlichen Fragenkatalogs werden Forschungsprojekte im Bereich Mensch-Technik-Interaktion so für ELSI-Aspekte sensibilisiert und mögliche Risikobereiche identifiziert. Die ELSI-SAT-Fragen umfassen dabei verschiedene Risikodimensionen - etwa bezüglich Transparenz, Gerechtigkeit oder Schadensvermeidung - und gehen insbesondere auch auf datenschutzrechtliche Aspekte ein. Bezüglich des EPSILON-Projektes wurden so unter anderem Konzepte wie „Privacy-by-Design“ sowie die Definition und der Schutz von personenbezogenen und sensiblen Daten ausführlich analysiert und im Kontext der Projektumsetzung diskutiert.

Hierbei ergab sich für EPSILON eine durchweg positive Analyse in der Gegenüberstellung von möglichen Risken und der projektspezifischen Adressierung dieser Risiken. Diese Auswertung ist in den untenstehenden Abbildungen zusammengefasst und trägt nachhaltig zur Umsetzung von ELSI-Aspekten im EPSILON-Projekt bei.


Ergebnisse der ELSI-Risikoabschätzung für das EPSILON-Projekt. Die Unterteilung entspricht den einzelnen Risikodimensionen.


ELSI-Scores für das EPSILON-Projekt entlang der Risikodimensionen. ELSI-Scores setzen mögliche Risiken mit geplanten Maßnahmen zur Adressierung dieser Risiken ins Verhältnis.

BMBF-Vernetzungssymposium “Hybride Interaktionssysteme zur Aufrechterhaltung der Gesundheit auch in Ausnahmesituationen” und 10. Forschungswerkstatt in Düsseldorf

Das BMBF-Vernetzungssymposium mit dem Thema 'Hybride Interaktionssysteme zur Aufrechterhaltung der Gesundheit auch in Ausnahmesituationen' fand am 26. und 27. Februar in Düsseldorf statt. Die Veranstaltung wurde vom Team des Begleitprojekts CoCre-HIT (Co-Creation im digitalen Gesundheitssektor) organisiert und bot eine Plattform für den Austausch und die Präsentation von Forschungsarbeiten im Bereich der hybriden Interaktionssysteme. Das EPSILON-Projekt zur präzisen Erfassung von Post-COVID-Symptomen wurde unter anderem mit einem Posterbeitrag präsentiert. Die Keynote-Vorträge, darunter besonders bemerkenswert der Beitrag von Dr. Sebastian von Engelhardt (VDI/VDE-IT) zum Thema lieferten wertvolle Einblicke und Perspektiven in die Verwertung von F&E-Ergebnissen aus Forschungsprojekten.

Quelle: https://cocre-hit.de/vernetzungstreffen-2024-in-duesseldorf-mit-10-forschungswerkstatt/

Veranstaltungsübersicht mit Plan
Blog-Post von CoCre-Hit

Rückblick auf den Alignment Workshop am 19.10.2023 bei NEEEU

Am 19. Oktober 2023 fand in den Räumlichkeiten von NEEEU in Berlin ein Alignment Workshop statt, der den Projektstart markierte und Vertreter*innen aller Projektpartner zusammenbrachte. Ziel der Veranstaltung war es, eine gemeinsame Ausrichtung für den Beginn des EPSILON-Projektes zu schaffen. Im Mittelpunkt standen die Diskussion von Erwartungen und Bedenken sowie die Erstellung einer Stakeholder-Map, um klar zu identifizieren, für welche Nutzer*innengruppen das Produkt angepasst wird. Darüber hinaus wurden verschiedene User Journeys für die wichtigsten Anwendergruppen entwickelt. Diese berücksichtigen die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse bei der Nutzung von VR-Technologie und Smart Wearables sowohl im klinischen Kontext als auch im häuslichen Umfeld. Im weiteren Verlauf des Workshops wurde ein prototypisches Dashboard erstellt, welches als Grundlage für zukünftige Forschungsaktivitäten dienen soll. Abschließend wurden die Ableitung von Forschungsfragen und Hypothesen sowie die nächsten Schritte im Projekt diskutiert, um eine klare Richtung für die kommenden Phasen zu definieren.

EPSILON Kick-Off Meeting in Berlin

Das EPSILON Kick-Off Meeting, welches am 4. Oktober 2023 im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin stattfand, markierte den offiziellen Start des EPSILON-Projekts. Im Mittelpunkt der Agenda standen die Vorstellung der Projektmeilensteine und -ziele der beteiligten Verbundpartner, eine Vorstellung der bereits entwickelten Virtual-Reality-Diagnostikanwendung, ein Überblick über die aktuelle Post-COVID-Situation sowie eine Präsentation der Projektpartner und ihrer spezifischen Aufgaben innerhalb von EPSILON. Darüber hinaus wurden relevante Informationen durch den Projektträger bereitgestellt. Den Abschluss des Meetings bildeten eine offene Fragerunde und eine Diskussion, welche den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, sich auszutauschen und die nächsten Schritte zu erörtern.
Link zur HHI Pressemitteilung